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Textileinzelhandel: Aktuelle Umsätze im Feb./Rückblick 2018

Der Februar verlief für den inhabergeführten Textileinzelhandel positiv. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde nach Berechnungen des BTE ein Plus von sieben Prozent erzielt. Im Segment DOB wurden sogar elf Prozent mehr umgesetzt als im Februar des vergangenen Jahres.

 

Positiv verlief der zweite Monat des Jahres auch für den Herrenmode-Fachhandel. Hier lag das Plus bei vier Prozent. Die Anbieter von Kindermode (minus sieben Prozent) und von Heimtextilien (minus zwei Prozent) mussten hingegen erneut Umsatzrückgänge hinnehmen. Die Anzahl der Werktage war mit 24 identisch zum Vorjahresmonat.

 

Da der Januar mit einem Minus von drei Prozent deutlich unter Vorjahr lag, liegt die Umsatzentwicklung des textilen Fachhandels aufgelaufen bei einem leichten Plus von gut zwei Prozent.

 

Umsatzentwicklung 2018:

Nach Berechnungen des BTE musste der auf Bekleidung sowie Haus- und Heimtextilien spezialisierte Einzelhandel 2018 ein Umsatzminus von zwei Prozent hinnehmen. Hauptursache waren das warme Frühjahr und der lange Sommer, der im Frühling und im Spätsommer den Verkauf von Übergangsware massiv behinderte.  

 

Einer repräsentativen BTE-Umfrage zufolge haben sich wichtige Kennziffern im mittelständischen Modefachhandel 2018 wie folgt entwickelt:

 

Rohertrag: 37 Prozent der befragten Unternehmen meldeten eine Verbesserung, 44 Prozent erwirtschafteten einen schlechteren Rohertrag, und bei 19 Prozent blieb er gegenüber 2017 stabil.

 

Kosten: Bei knapp der Hälfte der Unternehmen stiegen die Kosten gegenüber 2017 an, 25 Prozent konnten die Kosten senken und bei 26 Prozent blieben sie konstant.

 

Kundenfrequenz und Durchschnittsbon: Die Kundenfrequenz ging bei 74 Prozent der Unternehmen zurück und blieb bei 12 Prozent zumindest stabil. 15 Prozent registrierten mehr Kunden als 2017. Dieser Rückgang konnten zwar nicht in gleichem Maße durch höhere Bons ausgeglichen werden, aber immerhin die Hälfte der Unternehmen erzielte höhere Durchschnittsbons, bei 29 Prozent blieben sie auf gleichem Niveau und bei 24 Prozent sank die durchschnittliche Bonhöhe.