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Lastschriftverfahren mit gesunkenen Ausfallraten

Autorisierungsgebühr beim PIN-Verfahren unverändert

 

Das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist für den Modefachhandel nach wie vor eine sehr preisgünstige Zahlungsart. Einzelhandelsweit ist dessen absolute Ausfallquote (nach Mahnungen etc.) in 2018 zudem merklich gesunken auf 0,062 Prozent vom (nicht versicherten) Lastschriftumsatz (2017: 0,075 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer vom BTE unterstützen aktuellen Erhebung des EHI Retail Instituts.

 

Die rückläufige Ausfallrate dürfte zu einem Gutteil darauf zurückzuführen sein, dass einige große Lebensmittel- und Drogerieketten ELV seit 2018 nicht mehr einsetzen. Dort liegen die Ausfallraten nach BTE-Schätzung in der Regel deutlich höher als im mittelständischen (Textil)Fachhandel, der ELV oft nur bei ihm bekannten Kunden einsetzt und so oft kaum Ausfälle verzeichnet. Die vorläufigen Ausfälle (Rücklastschriften-Quote vor z.B. erneuter Einreichung) wurde für 2018 vom EHI nicht erhoben.

 

Während die Kosten bei ELV gefallen sind, sind die Gebühren für Girocard unverändert geblieben. Im Schnitt liegt die durchschnittliche Autorisierungsgebühr aktuell laut EHI-Umfrage wie im Vorjahr bei 0,185 Prozent, sehr große Einzelhandelskonzerne kommen im Schnitt auf 0,153 Prozent. Trotz der Neuregelungen Ende 2015 gibt es allerdings immer noch Unternehmen, die mehr als die vorgesehenen 0,2 Prozent zahlen. Hier sollte nachverhandelt werden!

 

Hinweis: Attraktive Gebühren rund um Zahlungssysteme bietet die beim BTE angesiedelte EFG European Fashion Group (EFG). Weitere Informationen bei Maria Bausch, Tel.: 0221/92 15 09-43, E-Mail: efg@bte.de oder im Internet unter www.efg-info.de.