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Ristedt, Bremen: Standortbelebung durch ein BID

Sich gemeinsam für die Attraktivität eines Quartiers einsetzen, dies ist das Ziel eines Business Improvement Districts (BID). Jens Ristedt, Inhaber des gleichnamigen Modehauses in Bremen, ist bereits seit sieben Jahren als Initiator und Gründer in einem BID engagiert und hat mit seinen Mitstreitern erreicht, dass sich die Aufenthaltsqualität im direkten Umfeld seines Geschäfts deutlich verbessert hat.

 

In einem BID sind nicht in erster Linie die Geschäftsinhaber des Quartiers organisiert, sondern die Haus-und Grundstücksbesitzer. Der Vorteil: Bei Genehmigung eines BID können die betroffenen Immobilienbesitzer auch gegen ihren Willen bei gemeinsamen Projekten zur Kasse gebeten werden. Im Mittelpunkt des BID ‚Ansgari Quartier‘ steht die Gestaltung und Nutzung des zentral gelegenen Ansgarikirchplatzes, der vor Gründung des BID zusehends vermüllte und durch ungepflegte Außengastronomie immer unattraktiver wurde. „Wir haben gemeinsam ein Gestaltungskonzept erarbeitet, in dem die Möblierung, Bepflanzung, Beleuchtung sowie Nutzung für öffentliche Events und auch die Reinigung und Pflege verbindlich geregelt sind“, erklärt Jens Ristedt. Aktuell liegt das jährliche Budget bei 60.000 Euro. Finanziert werden die Maßnahmen durch die Beiträge der Immobilien und Grundstücksbesitzer, Spenden sowie durch öffentliche Zuschüsse.