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Fashion Retail: Kunden Sicherheit geben!

Viele Konsumenten haben beim Mode-Shopping noch Bedenken hinsichtlich des Ansteckungsrisikos. Um den Kunden ein Gefühl der Sicherheit zu geben, ist es wichtig, die vom Geschäft ergriffenen Maßnahmen leicht verständlich zu kommunizieren.

 

Denn 43 Prozent der Verbraucher in Deutschland gehen davon aus, dass der Einkauf in einem Modegeschäft mit einem Ansteckungsrisiko verbunden ist. Sie befürchten, dass zu viele Personen auf zu engem Raum zusammenkommen und begrüßen es deshalb, wenn Geschäfte den Zutritt aktiv kontrollieren und sicherstellen, dass die Personenanzahl begrenzt wird. Dies ist ein Ergebnis einer internationalen Konsumentenstudie, für die die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) zwischen dem 17. und 20. April bundesweit mehr als 1.500 Kunden befragt hat.

Neben einer Begrenzung der Kundenanzahl schätzen die Kunden alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass das Abstandsgebot besser eingehalten wird (z.B. Abstandsmarkierungen, Spuckschutz an den Kassen, separate Ein- und Ausgänge) sowie auch die Möglichkeit, sich die Hände desinfizieren zu können.

 

Über die Hälfte der deutschen Befragten geht davon aus, dass es mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern wird, bis sie ihr Unsicherheitsgefühl beim Shopping verlieren. Sie fürchten u.a. Menschenansammlungen in den Einkaufsstraßen, an öffentlichen Plätzen und im ÖPNV.

 

Die Verbraucherbefragung hat aber auch deutlich gemacht, dass die Wertschätzung des stationären Handels während des Lockdowns tendenziell zugenommen hat. Die Kunden haben laut der BCG-Studie drei Dinge am meisten vermisst: Shopping als Freizeitbeschäftigung, die Möglichkeit, sich in den Geschäften inspirieren zu lassen und die Gelegenheit, Artikel anprobieren und anfassen zu können.