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BTE Innovation Week: Viele Anregungen bei den Live-Sessions

Vom 9. bis 16. November fand erstmals die BTE Innovation Week statt. Das rein digitale Format wurde von vielen Händlern genutzt, um sich kostenfrei über innovative Tools und digitale Dienstleistungen bei den virtuellen Ausstellern zu informieren. Insbesondere die Live-Sessions waren sehr beliebt.

 

Neben den beiden Fachvorträgen von Prof. Dr. Niklas Mahrdt vom Kölner Media Economics Institut zum Thema Social Media Marketing und von Andreas Reindl von der BBE Handelsberatung über aktuelle Förderprogramme des Bundes und der Länder (s. separate Meldungen in diesem Newsletter) gab es Live-Sessions, in denen die Aussteller den Teilnehmern interaktiv ihre Dienstleistungen, Tools und Instrumente vorgestellt haben.

 

Einige Highlights:

 

Kunden-Apps: Die Kunden-App von Hutter & Unger wird aktuell von 90 Händlern genutzt. Hauptvorteile sind Schnelligkeit, Flexibilität und - im Vergleich zum Postversand – geringere Kosten. Die Optik der App ist dabei individuell gestaltbar und unterscheidet sich je nach Unternehmen stark. Allen gemein ist allerdings, dass bei den App-Nutzern in der Regel ein deutlicher Mehrumsatz erzielt wird.

 

Webshop light: Advarics ermöglicht im Rahmen seiner Cloud-Warenwirtschaft ein leicht zu installierendes ‚Digitales Schaufenster‘. Je nach Bedarf und Vorlieben des Fashion-Händlers können dort Artikel aus dem Sortiment in einer Art ‚Webshop light‘ präsentiert und von den Kunden bestellt oder zur Abholung reserviert werden.

 

Transparente Daten: Der IT-Spezialist Intelligix ermöglicht über sein assoziatives Datenmodell ‚Quik‘ bessere Entscheidungen. Das gesamte Datenmaterial kann nach unterschiedlichen Kriterien ausgewertet und visualisiert werden, sodass zentrale Zusammenhänge, die für den Erfolg eines Modehändlers entscheidend sein können, schnell sichtbar werden.

 

Local Webshop: Viele Kunden wollen derzeit lokal einkaufen, trauen sich aber aufgrund der Infektionsgefahr nicht in die Geschäfte. Hier hilft ein ‚Local Webshop‘, der sich primär an den Kunden vor Ort richtet. Eine Kooperation von Cloudstock, Hutter & Unger und Fashion Cloud ermöglicht die Installation eines Online-Shops innerhalb von 20 Tagen und garantiert eine bequeme Übernahme der benötigten Daten.

 

Preisoptimierung durch KI: Preisreduzierungen werden im Modehandel oft nach Gefühl vorgenommen und können so zu unnötigen Ertragseinbußen führen. Panther Solutions bietet eine KI-Lösung an, die Daten analysiert, den Markt beobachtet und Prognosen erstellt. So können die Abschriften reduziert werden. Das Optimierungspotential liegt im stationären Fashionhandel bei rund drei Prozentpunkten, so die Einschätzung von Panther Solutions.

 

Online-Umsätze: Gaxsys ermöglicht dem Fashionhandel, mit geringem technischem Aufwand über Online-Plattformen Umsätze zu generieren. Voraussetzung sind lediglich ein PC/Tablet oder ein Smartphone mit App, ein Drucker und eine Schnittstelle zur EDV-Warenwirtschaft. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Grundgebühr, sondern nur auftragsbezogene Provisionen.

 

Digitale Order: Analoge Orderveranstaltungen sind zeit- und kostenaufwändig. Mobimedia hat mit der Plattform ‚Quintet24‘ Lösungen entwickelt, die das Ordern auch ohne physische Kollektionspräsentation visuell erlebbar machen. Handel und Industrie könnten so rund 20 Prozent Kosten einsparen und gleichzeitig kurzfristiger planen und ordern.

 

Social Media Content: Viele Modehändler tun sich schwer damit, regelmäßig Content für ihren Auftritt in den sozialen Medien zu generieren. Dabei hilft der Service ‚fashion me up‘ von Hutter & Unger, über den relevante Inhalte wie Kauf-Impulse (z.B. Aktionen), Trend-Inspirationen (Clips, Collagen) und Lifestyle-Themen für Facebook, Instagram & Co. zur Verfügung gestellt werden. Die Händler können den Content bequem über eine Plattform downloaden.