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Social Media Marketing: Tipps für mehr Sichtbarkeit

Die Corona-Pandemie hat vieles beschleunigt. So auch die Nutzung der Social Media Plattformen. Für den stationären Modehandel ist es deshalb umso wichtiger, dort sichtbar zu sein und deren virales Potenzial zu nutzen. Prof. Dr. Niklas Mahrdt gab während der BTE Innovation Week Tipps fürs Social Media Marketing.

 

WhatsApp wird z.B. aktuell von 68 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre täglich genutzt (Online-Studie ARD/ZDF), und Instagram ist besonders bei den 14- bis 29-Jährigen beliebt: 53 Prozent nutzen es täglich. In dieser Altersgruppe ist Facebook in der täglichen Nutzung mit 24 Prozent hinter Snapchat (27 Prozent) zurückgefallen.

 

 

In seiner Keynote zur BTE Innovation Week betonte Prof. Mahrdt vom Media Economics Institut, wie wichtig es für Modehändler ist, dort aktiv zu sein: „Wer für seine Kunden sichtbar bleiben will, muss die sozialen Medien nutzen“.

 

Seine Tipps für mehr Sichtbarkeit:

 

1. Regelmäßig posten: Anlässe und Aufhänger können Produkte (mit/ohne Models), Aktionen, neue Dekorationen oder auch Grüße aus aktuellem Anlass sein. Interessante Informationen über die Content-Interaktion auf dem Unternehmens-Account bieten z.B. die Analysen ‚Instagram Insights‘.

 

2. Relevante Inhalte posten: Dazu ist es wichtig, die eigene Zielgruppe und deren Interessen möglichst gut zu kennen. Hierzu eignen sich Analysen, wem die Kunden folgen und was erfolgreiche Wettbewerber und angesagte Marken posten.

 

3. Mit Stories und Videos experimentieren: Videoformate erzeugen mehr Aufmerksamkeit. Perfektion ist dabei nicht entscheidend, sondern Authentizität.

 

4. Hashtags und Verlinkungen nutzen: Hier können Kooperationen mit regionalen Influencern und lokalen Organisationen helfen. Empfehlenswert: Sammlung mit interessanten und erfolgreichen Hashtags anlegen. Aber: nicht zu viele Hashtags einbauen.

 

5. Posts lokalisieren: Mit Geotagging Standort hinzufügen, um Nutzer auf Beiträge aufmerksam zu machen, die sich für eine bestimmte Stadt/Region interessieren.

 

6. Anzeigen in den sozialen Kanälen schalten: Durch Bezahlwerbung auf Instagram und Facebook kann die Performance des eigenen Accounts deutlich verbessert werden. Die Ads können lokal ausgesteuert werden. Vorteil: Es muss nur für tatsächliche Clicks bezahlt werden.

 

7. Mehrere Kanäle kombinieren: Einmal erstellter Content sollte (angepasst und abgewandelt) möglichst auf mehreren Plattformen verwendet werden (z.B. Facebook, Instagram, Youtube und Pinterest).

 

8. Mit Influencer*Innen zusammenarbeiten: So kann die Reichweite des eigenen Accounts deutlich erhöht werden. Am besten Micro-Influencer*Innen bzw. regional bekannte Influencer*Innen nutzen.

 

9. Mit Instagram-Shopping experimentieren: Die gezeigten Styles werden dabei direkt mit einer Check-Out-Funktion auf Instagram verknüpft, sodass die Posts unmittelbar umsatzrelevant sein können.