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Konsumklima: Erholung schwächt sich ab

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung des Konsumklimas hat im August einen deutlichen Dämpfer erhalten. Insbesondere bei der Einkommenserwartung zeigten sich die Verbraucher angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen pessimistischer als zuletzt.

 

„Steigende Infektionszahlen und die Furcht vor einer Verschärfung der Corona-bedingten Beschränkungen sorgen für Verunsicherung und drücken auf die Konsumstimmung“, kommentiert GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl die Ergebnisse der GfK-Studie Konsumklima Maxx, für die monatlich 2.000 Verbraucher befragt werden.

Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung nur noch minimal zulegen konnten, muss die Einkommenserwartung einen deutlichen Rückgang hinnehmen. Da gleichzeitig die Sparneigung aktuell wieder ansteigt, prognostiziert die GfK für den Konsumklimaindikator im September einen Wert von -1,8 und damit 1,6 Punkte weniger als im August.

Insgesamt gehen die Verbraucher nach wie vor davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft, auch mit Hilfe umfangreicher Konjunkturpakete für Wirtschaft und Verbraucher, aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit herausarbeiten kann. Dies setzt aber voraus, dass der Anstieg der Infektionszahlen zum Stillstand kommt und keine drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie notwendig werden.