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Modehandel: Investitionen in die Zukunft

Der Start in die neue Saison ist immer auch der ideale Zeitpunkt für Eröffnungen. Auch in diesem Frühjahr hat der stationäre Modehandel bestehende Konzepte durch Umbau- und Erweiterungsarbeiten optimiert oder auch ganz neue Standorte eröffnet.

Zeitgeist, Bünde:

Die Familie Kemena, die in Ostwestfalen bereits einige Multi-Label-Stores sowie Esprit-Store betreibt, hat in Kooperation mit einem Friseur und einem Kosmetikstudio in Bünde den Concept-Store „Zeitgeist“ eröffnet. Auf 500 qm dreht sich dementsprechend alles um Fashion, Beauty, Lifestyle und Living. Der Friseur belegt dabei eine Fläche von 60 qm. Sämtliche Möbel, die zur Warenpräsentation genutzt werden, können auch gekauft werden. Erstmals bieten Udo und Ursula Kemena, die seit zwei Jahren von ihrer Tochter Laura unterstützt werden, auch Schuhe an. Außerdem eine kleine Auswahl an Anlassmode. Laura Kemena ist u.a. für den Einkauf verantwortlich und hat auch das Fashion-Sortiment mit Labels wie Yaya, Selected Femme, Nümph, Closed und Dawn zusammengestellt. Mittel- und Treffpunkt des Stores ist eine Theke, an der Kaffee, Softdrinks und kleine Snacks serviert werden. Besonderheit: Es gibt keinen zentralen Kassentresen. Die Zahlvorgänge werden an mobilen Tablets abgewickelt. (Warenträger: Ladenbau Döpke, Bünde; Licht: Leifeld Lichttechnik, Bünde)

Box by Ronellenfitsch, Merzig:

 

Mit einem neuen Store für Streetwear und Sneaker baut Ronellenfitsch seine Präsenz am Standort Merzig im Saarland weiter aus. Neben dem Modehaus mit DOB und HAKA betreibt das Unternehmen bereits die Geschäfte F22 (DOB) und Gate 16 (Young Fashion) sowie einen Esprit-Store. Das Konzept für die 210 qm große „Box“ wurde von Sohn Andreas Ronellenfitsch entwickelt, der seit einem Jahr im elterlichen Unternehmen ist. Das Sortiment umfasst Marken wie z.B. Adidas Originals, Superdry, Tommy Jeans, Vila, Levi’s, The North Face, QS designed by und Fila. Zur Streetwear passend ist das Storedesign mit offener Decke und Rückwänden in Stein- und Betonoptik rough. Zwei an die Außenwand gemalten überdimensionierten Engelsflügeln sollen als „Instagram Trap“ die Kunden und Passanten zum Fotografieren und Teilen in den sozialen Medien animieren. (Storedesign: Winkelmann Impulse, Fulda)

Modehaus Bär, Öhringen:

 

In neuem Glanz erstrahlt im 2.500 qm großen Modehaus Bär im innerstädtischen Einkaufscenter Ö-Center nun auch der Bereich Junge Mode für Frauen. Ohne Rückwände vor den Schaufenstern wirkt die gesamte Abteilung viel heller und offener. Optische Highlights sind zwei Rückwände: Für die eine wurde altes Holz mit eingeritzten Schriftzügen verwendet, die andere ist in Natursteinoptik gehalten. Shops gibt es u.a. von CI by Comma, Yaya und Opus. In den Jahren zuvor hatte Inhaber Gerd Kellermann bereits die Flächen für Modern Woman, Menswear und Bodywear einem umfangreichen Facelifting unterzogen.

Peek & Cloppenburg, Bad Homburg:

 

Der Düsseldorfer Filialist hat seine Filiale in Bad Homburg um eine Etage mit gläsernem Dach erweitert und die Verkaufsfläche auf insgesamt 3.800 qm vergrößert. Ganz neu geschaffen wurden eine eigene Fläche für Casual Menswear und Sneaker, eine Wäscheabteilung sowie eine Avantgardewelt mit gehobenen Contemporary Fashion Labels von Marc Cain, Liu Jo, Weekend Max Mara und Joseph Janard. Deutlich ausgebaut wurde zudem das Angebot im Premiumbereich. In allen Etagen laden Loungebereiche die Kunden zum Verweilen ein, das Glasdach sorgt durch viel Tageslicht zusätzlich für eine höhere Aufenthaltsqualität.

Adam & Eva Moden, Lüdinghausen:

 

Inhaber Thomas Wulf, der in Ostwestfalen insgesamt drei Multi-Label-Häuser unter dem Namen Adam & Eva betreibt, hat im Stammhaus in Lüdinghausen (1.400 qm) die Kompetenz im Segment Schuhe gestärkt. Insbesondere das Angebot an Sneakern wurde deutlich ausgebaut. Die Sneakerfläche nimmt jetzt 200 qm ein. Von außen wird die Schuhabteilung wie ein eigenes Geschäft wahrgenommen und verfügt auch über einen eigenen Eingang. Im Zuge des Umbaus wurde zudem die Fassade des gesamten Gebäudeensembles vereinheitlicht und einer von insgesamt vier Eingängen zu einem Schaufenster umgestaltet. 

Van Buer, Haltern am See:

 

Das familiengeführte Unternehmen van Buer ist innerhalb von Haltern am See umgezogen und ist jetzt an der Rekumer Straße in der Innenstadt mit einem knapp 600 qm großen Geschäft für DOB und HAKA präsent. Das Gebäude, in dem vorher ein Hotel untergebracht war, wurde innerhalb von 15 Monaten komplett entkernt und umgebaut. Weiterer Vorteil der jetzigen 1a-Lage: Direkt nebenan liegt der Store ‚Mittendrin by van Buer‘, in dem seit 2015 Womenswear für jüngere Frauen angeboten wird. Die Verkaufsflächen beider Geschäfte sind jetzt in der 1. Etage verbunden. (Storedesign: Look, Osnabrück)