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Rückblick 2019: Roherträge entwickelten sich erfreulich

Immerhin 61 Prozent der vom BTE Handelsverband Textil Anfang des Jahres befragten mittelständischen Modefachhändler konnten ihren Rohertrag 2019 steigern und bei 18 Prozent blieb er zumindest stabil. Auch mit der Umsatzentwicklung waren viele Unternehmer zufrieden. 57 Prozent erzielten ein Umsatzplus.

 

28 Prozent konnten ihren Umsatz sogar um mehr als drei Prozent steigern. Erfreulich entwickelten sich für viele Unternehmen auch die Roherträge: 61 Prozent der Umfrage-Teilnehmer meldeten eine Steigerung, bei 18 Prozent war er gegenüber 2018 stabil.

Eine zufriedenstellende Entwicklung gab es 2019 auch bei den Preisabschriften: Bei 37 Prozent haben sich die Preisabschriften verringert, bei 36 Prozent blieben sie auf Vorjahresniveau und bei 26 Prozent haben sie sich erhöht.

  

Bei den Kosten ergab sich ein uneinheitliches Bild: 38 Prozent hielten ihre Kosten stabil, 31 Prozent konnten die Kosten senken und 30 Prozent berichten von Erhöhungen. Insgesamt rechnen 67 Prozent der Umfrageteilnehmer mit einem besseren Betriebsergebnis, das bei 37 Prozent sogar um einen Prozentpunkt höher ausfallen wird. 19 Prozent gehen von einem schlechteren Betriebsergebnis aus.

 

Als problematisch empfinden viele Modehändler die Entwicklung der Kundenfrequenz. Bei der Hälfte der Unternehmen ging sie in 2019 zurück, bei 31 Prozent blieb sie zumindest stabil. Immerhin konnten der Frequenzverlust durch höhere Kaufbeträge mehr als ausgeglichen werden: Bei 56 Prozent erhöhten sich die Durchschnittsbons, während sie nur bei 14 Prozent der Umfrageteilnehmer fielen.