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Textileinzelhandel: Die Umsätze im Juni und Juli

 

Es geht aufwärts mit den Umsätzen des Textileinzelhandels, auch wenn die Zahlen noch immer unter Vorjahr liegen. Nach vorläufigen Berechnungen des BTE (es liegen noch nicht alle Daten vor) verzeichnete der inhabergeführte Textileinzelhandel in Deutschland im Juli ein Minus von 10 Prozent, nach minus 13 Prozent im Juni und minus 31 Prozent im Mai.

 

Die Zahlen beziehen sich auf den Textileinzelhandel in Summe. Klarer Gewinner bei den Sortimenten ist die KIKO. Wie gut, dass Kinder auch in Krisenzeiten wachsen. So verzeichnete die Kidswear im Juni ein Plus von 14 Prozent, worauf im Juli (noch unter eingangs erwähntem Vorbehalt) ein Wachstum von sechs Prozent folgte. Die DOB läuft deutlich zäher an und bewegt sich nach wie vor zweistellig unter Vorjahr. Einem Minus von elf Prozent im Juni folgten minus zehn Prozent im Juli. Am schwersten tut sich im Modehandel das Geschäft mit der HAKA. Hier sank der Umsatz im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent, für den Juli stehen noch immer minus 16 Prozent zu Buche.

 

Was bedeutet das aufgelaufen für das Jahr per Ende Juli? Minus 29 Prozent für Textil/Bekleidung insgesamt. In den drei Bekleidungssegmenten: minus 28 Prozent bei Damenbekleidung, minus 32 Prozent bei Herrenbekleidung und minus 18 Prozent im Bereich der KIKO.