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Neues BTE Clearing-Center erfolgreich gestartet: Optimierte digitale Basis für die Outfitbranche

Am 1. Juli ist das BTE Clearing-Center erfolgreich auf eine neue technische Plattform umgestellt worden. Mit der PIM Service GmbH übernahm ein neuer technischer Dienstleister den Betrieb und die Weiterentwicklung der zentralen EDI-Infrastruktur für die Modebranche. Das BTE Clearing-Center stärkt damit seine Stellung als wichtigste EDI-Plattform für die Branche und wird zugleich technologisch, organisatorisch und strategisch auf die Anforderungen der kommenden Jahre ausgerichtet.

 

Hinter dem neuen BTE Clearing Center stehen Unternehmen und Partner, welche die operativen Anforderungen von Modehandel und -industrie aus der täglichen Praxis kennen. Die PIM Service GmbH wurde aus dem Kreis erfahrener Handelsunternehmen gegründet. Als maßgeblicher Entwicklungspartner brachte hachmeister + partner seine langjährige Expertise in den Bereichen Datenmanagement, Systementwicklung und Prozessgestaltung in die Realisierung der neuen Plattform ein.

 

„Der Start am 1. Juli 2026 ist voll geglückt. Die großen Anstrengungen der vergangenen zehn Monate haben sich ausgezahlt“, so Lars Voss, Geschäftsführer der PIM Service GmbH. „Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir eine stabile und zukunftsfähige Lösung geschaffen, die im Alltag funktioniert und den Modehandel spürbar unterstützt.“

 

Seit 2001 ist das BTE Clearing-Center eine feste Größe und Marktführer im elektronischen Datenaustausch der Modebranche. Es verbindet Handel, Lieferanten, Warenwirtschaftssysteme und technische Dienstleister und unterstützt damit effiziente, standardisierte und sichere Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit der jetzt abgeschlossenen Neuausrichtung wird diese Rolle als Branchenprimus weiter gestärkt – praxisnah, partnerschaftlich und konsequent aus der Perspektive des Handels gedacht.

 

„Dass dieser Start so reibungslos gelungen ist, ist vor allem das Ergebnis der sehr guten Zusammenarbeit aller Partner“, betont Sönke Padberg, BTE-Geschäftsführer. „Unser Anspruch war von Beginn an, gemeinsam mit der Praxis eine tragfähige Infrastruktur zu entwickeln und keine Lösung von oben zu verordnen. Das ist uns gelungen!“

 

Glücklich ist Padberg zudem, dass praktisch alle angeschlossenen Händler den Wechsel zum neuen BTE Clearing-Center mitgemacht haben. Nur einige wenige sind z.B. wegen anstehender Geschäftsaufgabe ausgeschieden. „Aktuell tauschen weiterhin rund 4.000 Geschäfte ihre rund 25 Mio. EDI-Daten p.a. mit etwa 600 Marken aus“, freut sich Padberg. „Und in den nächsten Tagen werden wir einige neue Händler und Marken erstmalig an das BTE Clearing-Center anbinden. Das ist ein starkes Signal, dass wir mit dem neuen Leistungsportfolio die Bedürfnisse der Branche kompetent befriedigen können.“

 

Im Mittelpunkt der neuen Plattform steht eine deutlich gestärkte Datenqualität. Künftig gewinnen granulare Daten auf Artikel-, Farb- und Größenebene weiter an Bedeutung – etwa für Reporting, Smart Replenishment, Forecasting, KI-gestützte Anwendungen, Dynamic Pricing sowie eine bessere Steuerung von Sortiment, Lagerbestand und Warenfluss. Gerade im Multi-Label-Modemarkt sind verlässliche, standardisierte und zugleich praxisnahe Daten die zentrale Voraussetzung, um schneller auf Marktentwicklungen reagieren zu können. 

 

 

Zentrales Ziel war, den Aufwand für Händler, Lieferanten und Warenwirtschaftspartner so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Stabilität der Datenflüsse abzusichern. „Eine Umstellung dieser Größenordnung gelingt nur dann, wenn alle Beteiligten mitziehen und sich aufeinander verlassen können“, sagt BTE-Projektleiterin Gudrun Höck. „Unser besonderer Dank gilt deshalb allen angeschlossenen Händlern, Lieferanten, Warenwirtschaftspartnern und dem gesamten Projektteam. Ohne deren Einsatz wäre ein so erfolgreicher Start nicht möglich gewesen.“ 

 

 

Die neue technische Grundlage eröffnet dem BTE Clearing-Center weitere praxisnahe Entwicklungsmöglichkeiten auch unter Federführung der PIM Mitgesellschafter Stackmann, L+T und Hagemeyer aus dem Modehandel. Dazu zählen ein verbessertes Monitoring der Datenflüsse, mehr Transparenz über Nachrichtenformate und zusätzliche nutzerfreundliche Services. Auch der weitere Ausbau der Datenqualität und die Prüfung sinnvoller zusätzlicher Nachrichtenarten gehören zu den nächsten Entwicklungsperspektiven. 

 

 

„Der Modehandel steht unter hohem Druck. Genau deshalb müssen digitale Prozesse einfacher, stabiler und nutzbarer werden“, betont BTE-Geschäftsführer Sönke Padberg. „Mit dem neuen BTE Clearing-Center schaffen wir eine Infrastruktur, die nicht Selbstzweck ist, sondern konkrete Entlastung bringen soll: weniger manuelle Arbeit, weniger Fehlerquellen, bessere Daten und mehr Zeit für das, was Händlerinnen und Händler ausmacht – Sortiment, Service und Nähe zum Kunden.“

 

Mit der erfolgreichen Umstellung beginnt nun die nächste Phase: die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems im laufenden Betrieb. Dabei bleibt das BTE Clearing-Center dem Anspruch verpflichtet, die Interessen des Handels in den Mittelpunkt zu stellen, offene Fragen partnerschaftlich zu lösen und die digitale Zusammenarbeit zwischen Handel, Industrie und Dienstleistern Schritt für Schritt weiter zu verbessern.

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