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EAN/GTIN

Änderung der EAN/GTIN-Vergaberegeln

Die Global Trade Item Number (GTIN, ehem. EAN) konnte in bestimmten Fällen bislang für ein anderes Produkt wiederverwendet werden, wurde das vorherige vom Markt genommen. Wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass GS1 weltweit diese Vergaberegel geändert hat.

 

Ab dem 1. Januar 2019 darf eine einmal an ein Produkt gebundene GTIN nicht mehr einem anderen Produkt zugeordnet werden – zu keinem Zeitpunkt. Dies gilt für alle Branchen, weltweit.

 

Warum?

Das Internet vergisst nicht. Da der Handel mittlerweile nicht mehr nur off-, sondern zunehmend online stattfindet, kann die GTIN, wurde sie bereits vorher für andere Produkte verwendet, das aktuelle Produkt nicht mehr eindeutig identifizieren. Diese Eindeutigkeit ist jedoch für alle Marktteilnehmer dringend notwendig. Daher hat eine Initiative von Industrie, Handel und GS1 die Wiederverwendung einer GTIN für ein anderes Produkt ab 2019 ausgeschlossen.

 

Welche Vorteile bringt die neue GTIN-Vergaberegelung?

  • Vermeidung von Irrtümern und doppelter GTIN/EAN-Vergabe im Datenaustausch innerhalb der Lieferkette
  • Erhöhung der Transparenz für den Konsumenten
  • Verbesserte Markensichtbarkeit im Online-Handel
  • Verbesserte Rückverfolgbarkeit von eindeutiger Produkthistorie und -herkunft
  • Verbesserte Verkaufsanalysen
  • Sicherstellung von einzigartigen online-Daten (z.B. Sammlerstücke, Unikate, etc.)

Gibt es Ausnahmen?

  1. Marktteilnehmer können eine bereits vergebene GTIN/EAN Nummer einmalig unter Beachtung der relevanten Sperrfrist wiedervergeben, wenn diese zum Stichtag 31. Dezember 2018 inaktiv war.
  2. Eine GTIN wird einem Produkt zugewiesen, welches nie in Produktion gegangen ist. Diese GTIN/EAN Nummer kann nach einer Ablauffrist von 12 Monaten einem neuen Produkt zugewiesen und somit wiederverwendet werden.
  3. Wird ein Produkt vom Markt genommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingeführt, kann die gleiche GTIN /EAN Nummer verwendet werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Produkt nicht verändert wurde und die GTIN Vergaberegeln eingehalten werden.

Weitere Informationen zu der GTIN-Vergaberegelung inkl. Ausnahmen unter folgendem Link: www.gs1-germany.de/gtin-non-reuse.


ECR/E-Business

Der BTE arbeitet in Fragen der Optimierung und Standardisierung von E-Business und ECR-Prozessen (Efficient Consumer Response) eng mit den Vorstufen und GS1 Germany (vormals CCG) zusammen. Über GS1 werden Leitfäden und Handbücher zu diesem Themenkreis - speziell für die Bekleidungswirtschaft - herausgegeben.

 

GS1 Germany bietet im Rahmen von PROZEUS neutrale und systemunabhängige Starthilfe beim Einstieg ins eBusiness. Kleine und mittelgroße Unternehmen erhalten eine ganztägige Beratung vor Ort einschließlich einer kompakten Vor- und Nachbereitung. Experten beraten dabei Unternehmen individuell zu den Vorteilen der Nutzung von ILN-/EAN-Nummernsystemen, EDI, EANCOM, Stammdaten.

 

PROZEUS steht für die Förderung der eBusiness-Kompetenz von KMU zur Teilnahme an globalen Beschaffungs- und Absatzmärkten durch integrierte PROZEsse Und Standards (siehe www.prozeus.de).

 

Jedes Jahr veranstaltet GS1 Germany den ECR-Tag. Im Rahmen dieses Kongresses wird ein ECR-Award an herausragende, unternehmensübergreifende Kooperationen der Konsumgüterbranche vergeben. Unter den Preiträgern der vergangenen Jahre waren immer wieder Unternehmen aus der Modebranche, so bspw. die Modehäuser Faltmann (Nottuln), Hagemeyer (Minden), Jost (Grünstadt), Sauer (Bad Hersfeld) oder Bekleidungshersteller wie Gerry Weber und Triumph. Siehe www.ecrtag.de.

 

Zu den Themen ECR und E-Business siehe auch die BTE-Fachdokumentationen "Aufbau eines Fashion-Online-Shops", "Online-Marketing" , "EDI in der Modebranche" und "RFID in der Modebranche".


EDI-Vorteile

Mit EDI sind zahlreiche Nutzenkomponenten verbunden. Zeit- und kostenintensive manuelle Arbeitsgänge, die im Geschäftsverkehr üblicherweise anfallen, werden durch eine Computer-zu-Computer-Verbindung abgelöst. Die Elektronisierung von Geschäftsprozessen erlaubt darüber hinaus eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Marktpartnern. Dies eröffnet dem Handel und seiner Vorstufe vielfältige Vorteile, u.a.:

  • Zeitersparnis und Schnelligkeit durch automatisierte Prozesse
  • Automatisierte Buchung der Lieferscheindaten
  • Nutzung der Lieferanten-Preisauszeichnung
  • Beschleunigter Wareneingang mit geringerem Personalaufwand
  • Verkürzte Liefer- und Durchlaufzeiten
  • EDI-Fähigkeit als Voraussetzung für funktionierende Flächenpartnerschaften
  • Verringerung der Leerverkäufe im Handel
  • Reduzierung des manuellen Erfassungsaufwandes bei gleichzeitig sinkender Fehlerquote und erhöhter Datenqualität
  • Optimierung von Beständen bei verbesserter Warenpräsenz

EFG - European Fashion Group

Sonderkonditionen und Informationen für mittelständische Modefachgeschäfte in einer starken Gemeinschaft

 

Die European Fashion Group (EFG) ist eine vom BTE Handelsverband Textil betreute Vorteilsgemeinschaft für Modefachgeschäften des mittleren bis gehobenen Genres. Sie umfasst rund 650 Mitgliedsfirmen mit ca. 1.300 Geschäften.

 

Die EFG bietet zu einer moderaten Jahresgebühr

  • Kostenvorteile durch Großabnehmerkonditionen
  • gezielte Informationen und Tipps für die Modebranche

Mehr als 50 Kooperationspartner mit Anbietern von Produkten und Dienstleistungen fördern die Leistungsfähigkeit der mittelständischen und meist inhabergeführten Mitgliedsfirmen im Wettbewerb gegenüber den Großbetrieben und Konzernen und gleichen Kostennachteile zumindest teilweise aus.

 

Rahmenvereinbarungen bestehen u.a. in folgenden Bereichen: Pakedienst und Hängeversand, Kartenzahlung, EDV-Warenwirtschaft, Zentralregulierung, Ladenbau, Versicherungen, Energiebezug sowie Autokauf/-leasing/-miete. Saisonale Order-Empfehlungen des DMI sowie regelmäßige Rundschreiben versorgen die EFG-Mitglieder mit nützlichen Informationen.

 

Ob zur Existenzgründung oder mitten im Geschäftsleben: Mit der EFG lassen sich Kosten sparen!

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.efg-info.de.


Einheitskonditionen/-bedingungen

Beratung durch den BTE in Einzelfällen für Mitglieder im Einzelhandelsverband (info@bte.de). Die Einheitsbedingungen werden zwischen Lieferanten und dem Handel vereinbart. Branchenweite Bedingungen zwischen dem Handel und dem Endverbraucher bestehen nicht.

 

Die Einheitsbedingungen gelten ausschliesslich zwischen Kaufleuten auf Grund vertraglicher Vereinbarung.

 

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Fassung: 1.1.2015
Einheitsbedingungen der Textilwirtschaft
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Einkaufsverbände

Einkaufsverbände können für mittelständische Handelsunternehmen eine große Hilfe für Beschaffung und Konkurrenzfähigkeit sein.

 

Anschriften und Auskünfte vom BTE oder dem

 

Zentralverband gewerblicher Verbundgruppen e.V. (ZGV)

Am Weidendamm 1A

10117 Berlin

Tel.: 030 59 00 99-618

Fax: 030 59 00 99-617

E-Mail: info@zgv-online.de

Internet: www.zgv-online.de


eINVOIC

Seit der Änderung des Steuervereinfachungsgesetzes im Jahre 2011 sind die umsatzsteuerrechtlichen Anforderungen für die elektronische Übermittlung von Rechnungen deutlich reduziert worden. Diese Änderungen haben den Weg zum „reinen“ elektronischen Rechnungsverkehr – also gänzlich ohne Papierbeleg – geebnet.

 

Die elektronische Rechnung (INVOIC) wird heute vielfach nachrichtlich – also zusätzlich zu den Papier-Dokumenten – an den Handel gesendet. Hierbei fallen bei den Lieferanten nach wie vor erhebliche Kosten für die herkömmliche Papierabwicklung an: Papier- und Druckkosten, oft manueller Sortier-, Kuvertier- und Frankieraufwand sowie Portogebühren. Insbesondere im Falle lieferschein- und filialbasierter Fakturierung und kurzen Liefer-/Nachlieferrhythmen geht die Zahl der Rechnungsbelege pro Handelskunde schnell in die Tausende. So liegt in Filialunternehmen mit einigen hundert Stores das Rechnungsaufkommen wichtiger Systempartner mit kurzer Taktung nicht selten bei monatlich 10.000 bis 20.000 Rechnungsbelegen pro Lieferant!

 

Leider werden die mit dem herkömmlichen Rechnungsverkehr verbundenen Kosten oftmals unterschätzt, insbesondere die Rationalisierungs- und Effizienzvorteile, die mit dem Wegfall der Papierbelege für Warenlieferanten verbunden sind. Aber nicht nur für die Anbieterseite, auch für den Modehandel sind mit der Digitalisierung des Rechnungsverkehrs Kostenvorteile verbunden: Bisher müssen alle Papierrechnungen, da von Gesetzgeber und Finanzbehörden steuerlich als Originalbelege definiert, aufwändig manuell bearbeitet und archiviert werden. Neben der üblichen Posteingangsbearbeitung umfasst dies auch die Ablage im Papierbelegarchiv oder das Scannen jedes Dokuments bei elektronischer Archivierung.

 

Vor diesem Hintergrund hat das BTE Clearing-Center im Jahr 2012 eine Lösung entwickelt, die zukünftig eine komfortable elektronische Übermittlung der Rechnung ohne zusätzlichen Papierversand ermöglicht. Dabei wurden Datenflüsse, technische Infrastruktur und die verwendeten Formate analysiert und auch die Einhaltung der formalen umsatzsteuerlichen Anforderungen an eine elektronische Rechnung sichergestellt.

 

Der Preis für diesen Service liegt für Lieferanten des Modehandels - ab einem jährlichen Volumen von 120.000 über das BTE Clearing Center übertragenen und konvertierten Rechnungsbelegen - bei 4 Cent pro Rechnungsdokument. Die Erstellung eines zusätzlichen pdf-Belegs für die Handelskunden nebst Indexierung der Dokumente für das Kunden-Archivsystem inbegriffen. Hierin zeigt sich, welches große Rationalisierungspotenzial eINVOIC im Vergleich zur Papierrechnung, die allein beim Rechnungssteller Kosten zwischen 1 und 4 Euro verursacht, eröffnet.

 

Ausführliche Informationen zum Ablauf finden Sie hier.


Elektro-Gesetz

Am 15. August 2019 trat das erweiterte Elektro- und Elektronikgeräte-Gesetz in Kraft, das nun eindeutig auch elektrische Bestandteile von Waren umfasst, soweit sie nicht explizit ausgenommen sind. Betroffen sind damit z.B. elektronisches Spielzeug sowie Sport- und Freizeitgeräte, Kleinelektrogeräte, Beleuchtungskörper, elektronische Werkzeuge, aber auch Funktionstextilien mit fest verbauten elektronischen Zusatzfunktionen (z.B. LED oder Akkus).

 

Allerdings gibt es eine Freistellung für stationäre und Online-Händler bis 400 qm Verkaufsfläche (stationär) bzw. Lager/Versandfläche (online). Betroffen sind damit nur Fachgeschäfte, wenn die mit entsprechenden elektronischen Produkten belegte Fläche (nicht gesamte Verkaufsfläche!) über 400 qm groß ist.

 

EHV-Mitglieder können ein ausführliches Merkblatt zum Thema bei ihrem Einzelhandelsverband anfordern.


Elektronische Archivierung

Steuerlich relevante Dokumente, die zwischen Lieferant und Handel elektronisch ausgetauscht werden, müssen als Originalbelege fälschungssicher und digital für zehn Jahre archiviert werden. Seit Herbst 2018 unterstützt das BTE Clearing-Center seine Kunden dabei mit einem entsprechenden Service, damit sie die digitale Archivierung komfortabel, mittelstandsfreundlich und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend umsetzen können.

 

Weitere Informationen im Internet unter www.bte-clearing-center.de.


Elektronischer Geschäftsverkehr (EDI)

EDI (Electronic Data Interchange) ist der elektronische Datenaustausch zwischen den EDV-Systemen des Textileinzelhandels und der Lieferanten.

 

Beim Elektronischen Geschäftsverkehr (EDI) setzt sich der BTE gemeinsam mit der Bekleidungs- und Textilindustrie für eine branchengerechte standardisierte EDV-Lösung ein. Der BTE arbeitet bei der Entwicklung und Verbesserung des auf dem UN-Standard EDIFACT basierenden "Subsets" EANCOM mit, organisiert Testfelder für den Datenaustausch zwischen Handel und Industrie und sorgt für einen Erfahrungsaustausch der EDI-Anwender.

 

Die Rationalisierungsorganisation GS1 hat eine EDI-Anwendungsempfehlung für die Modebranche vorgelegt, an deren Entstehung sich der BTE maßgeblich beteiligt hat. Im Rahmen der Connecting Fashion Business Initiative (CFB) wurde von Praktikern für Praktiker eine Anwendungsempfehlung für die textile Wertschöpfungskette erarbeitet, die alle Aspekte einer vertikalen Partnerschaft umfasst - von der Vereinbarung der Kooperation bis zur Abwicklung am Point of Sale. Einzelne Geschäftsmodelle und die dazu gehörigen EDI- und Logistik-Prozesse sind einheitlich definiert und detailliert beschrieben.

 

Hauptzielgruppe der Anwendungsempfehlung sind Unternehmen, die bereits Flächenpartnerschaften betreiben oder als IT-Dienstleister unterstützen. Die Anwendungsempfehlung kann ab sofort im Online-Shop von GS1 bezogen werden: www.gs1-germany.de. Nutzer des GS1-Complete-Paketes erhalten den Download kostenfrei, alle anderen gegen eine Gebühr von 295 EUR.

 

Ausführliche Informationen zu EDI finden sich in der BTE-Fachdokumentation "EDI in der Modebranche".


Energie-Management

Der Modehandel muss ständig Einsparungsmöglichkeiten suchen, um den Energiekosten-Anstieg wirksam zu begrenzen. Zur Unterstützung veranstaltet der BTE deshalb in Kooperation mit dem EHI Retail Institute jährlich den Kongress "Energie-Management im Einzelhandel". Weitere Informationen finden Sie unter www.energiekongress.com.


Erfahrungsaustauch (Erfa)

Der BTE betreut Erfa-Gruppen für diverse Sortimentsgruppen.


Existenzgründung

Der Textileinzelhandel bietet ideenreichen Menschen viele Möglichkeiten zu einer erfolgreichen Selbstständigkeit. Grundlage einer erfolgreichen Geschäftsidee ist häufig das Erkennen einer Marktlücke, denn es geht selten gut, wenn man sich als Neugründer direkt mit dem überall starken Wettbewerb anlegt. Um Marktnischen zu erkennen, muss man das Angebot am gewünschten Standort analysieren und sich dann in aller Regel für eine Spezialisierung entscheiden. Vorher sollten so viele Informationen wie möglich gesammelt werden.

 

Alternativen zu einer Neugründung sind:

  • Die Übernahme eines bestehenden Geschäftes.
  • Die Eröffnung eines inhabergeführten Markenstores.
  • Die Eröffnung eines Stores auf Franchise-Basis.

Informationsquellen allgemein:

  • Örtliche und regionale Einzelhandelsverbände. Eine Mitgliedschaft ist sehr zu empfehlen (www.einzelhandel.de und Telefonbücher).
  • Industrie - und Handelskammern (Internet und Telefonbücher).

Aktuelle Informationen in Fachzeitschriften wie:

  • mb marketing berater (BTE-Magazin für den Modehandel, ITE Verlag GmbH, An Lyskirchen 14, 50676 Köln)
  • TextilWirtschaft (Deutscher Fachverlag GmbH, Mainzer Landstraße 251, 60326 Frankfurt am Main)
  • TextilMitteilungen (B+B Media Company GmbH, Hildebrandtstr. 24D, 40215 Düsseldorf)

Marktdaten und Brancheninformationen:

Einkauf:

Einkaufslegitimation:

Der Zutritt zu Messen und Modezentren ist in der Regel nur für Fachbesucher möglich. Existenzgründer sollten daher vorab klären, ob bzw. welchte Unterlagen sie für den Zutritt benötigen.

 

Aus- und Weiterbildung:

In der Fachreihe BTE-Praxiswissen Textil-Schuhe-Leder bietet der BTE (über den ITE-Verlag) ca. 30 Titel für die Unternehmensführung und das erfolgreiche Verkaufen von Mode an. Diese Publikationen werden von Fachleuten für die Entscheidungsträger und Mitarbeiter der Branche geschrieben

 

Für Existenzgründer/innen empfehlen sich insbesondere die folgenden Titel:

Darüber hinaus existiert ein umfangreiches Programm an Schulungsmaterialien.

 

Günstige Konditionen:

Die vom BTE betreute EFG - European Fashion Group ist eine Vorteilsgemeinschaft für Modefachgeschäfte mit ca. 650 Mitgliedsfirmen.

 

Die Mitglieder profitieren von attraktiven Gruppenrabatten für Produkte und Dienstleistungen, die für die Führung eines Modefachgeschäfts unerlässlich sind. Dies zahlt sich insbesondere rund um eine Neugründung aus.

Aktuelle Informationen liefert das mehrmals im Jahr erscheinende EFG-Rundschreiben.

Die zweimal im Jahr exklusiv für die EFG verfasste Orderinformation des DMI Deutschen Modeinstituts gibt von Beginn der Orderrunde an Sicherheit beim Einkauf.

 

Warnung: Offertenschwindel

Durch die Übersendung rechnungsähnlicher Formulare täuschen dubiose Adressbuchverlage eine Zahlungsverpflichtung vor und schädigen dabei insbesondere Existenzgründer.

 

Das Merkblatt "Offertenschwindel" der Zentralen Geschäftsstelle "Polizeiliche Kriminalprävention des Länder und des Bundes" schützt gegen diesen Betrug durch ausführliche Informationen und praktische Verhaltenstipps (www.polizei-beratung.de).


F

Facebook

Ein Link von der Website eines Unternehmens auf die eigene Fanseite bei Facebook ist datenschutzrechtlich problematisch, da Facebook so Daten über die Nutzer sammeln kann. Bei Verwendung des „Gefällt mir“-Buttons sollte deshalb mindestens eine Anpassung der Datenschutzerklärung des Webseitenbetreibers erfolgen. Der HDE hat als Service für EHV-Mitglieder ein Beispiel für eine mögliche Ergänzung der Datenschutzerklärung erstellt, die mit Hilfe des Mitglieds-Passworts im Internet unter www.einzelhandel.de (Rubrik: Sonstiges Recht) abgerufen werden kann.


Factory Outlet Center

Der BTE hat Anfang 2018 ein „Positionspapier zu den Auswirkungen von Factory Outlet Center auf den deutschen Textil- und Bekleidungsmarkt“ überarbeitet und aktualisiert. Damit zeigt der BTE die Auswirkungen von FOCs auf den Textil- und Bekleidungsmarkt in Deutschland auf, und zwar sowohl für den stationären Textileinzelhandel als auch für die Textil- und Bekleidungsindustrie. Aus den in dem Positionspapier aufgeführten Gründen spricht sich der BTE gegen die Ansiedlung weiterer Fabrikverkaufszentren in Deutschland aus.


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Federn

Federn und Daunen werden seit Jahrhunderten vom Menschen benutzt, um sich vor Kälte zu schützen. Dabei haben vor Allem Daunen physikalische Eigenschaften, die nicht oder noch nicht von synthetischen Fasern erreicht werden.

 

In der Kritik stehen aber maximal 10 % des Weltaufkommens an Daunen und Federn, die nicht bei der natürlichen Mauser des Geflügels oder als Nebenprodukt beim bereits nicht mehr lebenden Schlachttier anfallen. Unter dem Stichwort „Lebendrupf“ werden z.T. abstoßende Bilder im Internet gezeigt, wie festsitzende Daunen und Federn lebenden Tieren qualvoll ausgerissen werden.

 

Derartige „Erntemethoden“ lehnt der BTE kategorisch ab.

 

Ausführliche Informationen zu allen Detailfragen, die Federn und Daunen betreffen, bietet diese website: www.textination.de/de/Kompass/Daunen Federn/Daunapedia


Flammschutzmittel

Seit der Bedarfsgegenständeverordnung vom 10. April 1992 dürfen Textilien nicht mehr mit den Flammschutzmitteln Tri-(2,3-dibrompropyl)-phosphat (TRIS), Tris-(aziridinyl)-phosphinoxid (TEPA) sowie polybromierten Biphenylen (PBB) ausgerüstet werden (Ausnahme: Schutzbekleidung). In Deutschland werden hauptsächlich Bodenbeläge, Dekostoffe, Polster für öffentliche Einrichtungen und eben Schutzanzüge flammhemmend ausgerüstet. Vorsicht ist aber auch bei Import-Bettwäsche und -Bettwaren sowie bei Kinder-Nachtwäsche geboten. Bei Bekleidung werden dagegen nach Erkenntnissen des BTE kaum Flammschutzmittel eingesetzt.

 

Verschärfung:

Mit Inkrafttreten der siebten Verordnung zur Änderung chemikalienrechtlicher Verordnungen hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eine Verschärfung eingeführt. Demnach dürfen künftig zur Ausrüstung von Textilien keine Stoffe und Zubereitungen mehr verwendet werden, die einen höheren Massengehalt als 0,1 Prozent des Flammschutzmittels Pentabromdiphenylether enthalten. Endprodukte oder Teile davon, die diesen Grenzwert überschreiten, dürfen nicht in Verkehr gebracht werden. Mit dieser Verordnung wurde die Richtlinie 2003/11/EG der EU vom 6. Februar 2003 in deutsches Recht umgesetzt. So sollen der Umweltschutz und vorsorgende Gesundheitsschutz verbessert werden.

 

Der BTE empfiehlt dringend bei der Order die Einhaltung der Flammschutzmittel-Grenzwerte zu fordern. Zur Sicherheit sollten zudem ggf. die eigenen Einkaufsbedingungen entsprechend ergänzt werden.


Formaldehyd

Laut Bedarfsgegenstände-Verordnung vom 29.10.1999 sind Textilien, die mehr als 1.500 mg/kg an freiem Formaldehyd enthalten, mit dem Satz zu kennzeichnen: "Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen." Betroffen sein können pflegeleicht ausgerüstete Textilien, v.a. aus Baumwolle, Leinen, Viskose, Modal und Naturfaser-Synthetik-Mischgeweben.


Formulare

Auf der Internetseite www.bbe-media.de finden Sie hilfreiche Formulare für den Textileinzelhandel. BBE-Formulare sind vorgedachte Problemlösungen für vielfältige handelsbetriebliche Vorgänge. Sie erleichtern nicht nur den betrieblichen Vollzug, sie machen ihn auch transparent und effizient. Folgende Formulare sind erhältlich:

  • Inventur
  • Kassen- und Auftragswesen
  • Ladendiebstahl
  • Personalwesen
  • Preisänderungen unter Kontrolle
  • Rechnungsbearbeitung
  • Service- und Kundenreklamation
  • Warenpräsenz

G

GEMA-Rabatt für EHV-Mitglieder

Für öffentliche Musikdarbietungen sind Vergütungen zu entrichten. In Deutschland vertritt die GEMA (Gesellschaft zum Schutz musikalischer Aufführungs- und mechanischer Vervielfältigungsreche) die ihr übertragenen Rechte der Komponisten, Textdichter und Musikverleger und überträgt die Nutzungsrechte an den Veranstalter gegen Bezahlung einer entsprechenden Vergütung („GEMA-Gebühr“).

 

EHV-Mitglieder haben durch die Mitgliedschaft des HDE im BVMV (Bundesvereinigung der Musikveranstalter) ein Anrecht auf 20 Prozent Rabatt auf die GEMA-Tarife. Dieser HDE-Mitgliederrabatt ist in der Fußzeile der Rechnung in der Rubrik „GSVT-NL“ ausgewiesen. Falls dort „0,00“ vermerkt wurde, ist der GEMA der Status des Rechnungsempfängers als HDE-Mitglied nicht bekannt. In diesem Fall sollte der GEMA sofort die EHV-Mitgliedschaft nachgewiesen werden, damit der Rabatt ab der nächsten Rechnungsstellung berücksichtigt werden kann. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Einzelhandelsverband oder unter www.einzelhandel.de.

 

Seit dem 1. Juli 2016 hat die GEMA ihre Organisationsstruktur geändert und von einer regionalen Betreuung auf eine Branchenzuständigkeit umgestellt. Bei Fragen aller Art wenden Sie sich ab jetzt bitte zunächst an das GEMA-Kundencenter, 11506 Berlin, Tel.: 030 588 58 999, Fax: 030 212 92 795, E-Mail: kontakt@gema.de.


Geschenkgutscheine

Auf der Internetseite www.bbe-media.de finden Sie Geschenkgutscheine zu verschiedensten Anlässen.

 

Mitgliedsunternehmen des Handelsverbandes Deutschland und der angeschlossenen Einzelhandels- und Branchenfachverbände erhalten dort bei Eingabe des Bonus-Codes 5675678 ab einem Bestellwert von 100 EUR über die üblichen Mengenrabatte hinaus eine Sofort-Gutschrift in Höhe von 10 EUR.


Gewährleistung

Seit dem 1. Januar 2002 gilt bei Kaufverträgen über bewegliche Sachen eine zweijährige Gewährleistungsfrist. Innerhalb der ersten sechs Monate nach Kaufabschluss wird im Gewährleistungsfall grundsätzlich angenommen, dass der Fehler bereits bei Übergabe der Ware vorhanden war, so dass der Verkäufer dann ggf. den Gegenbeweis antreten muss. Ab dem siebten Monat ist der Kunde dagegen beweispflichtig, dass die Ware bereits bei Übergabe fehlerhaft war.

 

Grundsätzlich kann der Kunde im Gewährleistungsfall zwischen Reparatur, Ersatzlieferung, Minderung des Kaufpreises und Rücktritt vom Vertrag wählen. Allerdings muss insbesondere bei Reparatur und Ersatzlieferung die Verhältnismäßigkeit des Aufwands berücksichtigt werden.


Größen

BTE prüft Vorschlag zum europäischen Größenbezeichnungs-System. Zu unübersichtlich und zu kostspielig.

 

Schon seit Jahren bemüht sich die Textilbranche, ein europaweit einheitliches Größenbezeichnungs-System für Bekleidung zu schaffen, das als europäische Norm CEN eingeführt werden kann. Damit soll dem Verbraucher der Mode-Einkauf erleichtert werden. Aber auch für den Handel wäre so die Order bei ausländischen Lieferanten einfacher abzuwickeln.

 

Deshalb setzt sich der BTE grundsätzlich für eine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Größensysteme in Europa ein und arbeitet in dem zuständigen nationalen Normungs-Gremium des DIN mit. Er legt dabei aber besonderen Wert darauf, dass ein solches System speziell für den Handel praktikabel ist und keine unnötigen Kosten verursacht.

 

Der BTE setzt sich unverändert dafür ein, dass das Größenbezeichnungs-System folgende Forderungen berücksichtigt:

  • Sinnvolle Intervalle
  • Klare und verständliche Bezeichnung

Grundpreisauszeichnung

Seit 1. September 2000 gibt es eine Pflicht zur Grundpreisauszeichnung. Alle Waren, die Endverbrauchern nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten werden, müssen danach - auch in Anzeigen und Prospekten sowie im Schaufenster und im Internet - neben dem Endpreis auch den Preis je Mengeneinheit (kg, m, qm, Liter) enthalten.

 

Aus dem textilen Sortiment betroffen sind damit Meterware, Wolle, Garne und Stoffe sowie Teppichboden, wo dies ohnehin üblich ist. Nicht betroffen sind Waren, die z.B. stückweise verkauft werden, also z.B. Bettwäsche, Fertiggardinen, Teppiche und Bekleidung. Überdies gibt es Ausnahmeregelungen für kleine Einzelhandelsgeschäfte, bei denen die Warenausgabe überwiegend im Wege der Bedienung erfolgt, soweit es sich nicht um Filial- oder Franchisebetriebe handelt.


H

Handelsadressen

Mehr zum Thema Handelsadressen finden Sie hier.


Herkunftsetikettierung

Im Zuge der Diskussion um eine Schwemme von asiatischen Textilien ist die Herkunftsetikettierung wieder ins Gespräch gekommen.

 

Der BTE - wie auch der Verband der Bekleidungsindustrie GermanFashion - lehnt eine solche Zwangsetikettierung strikt ab und würde ggf. gegen eine entsprechende EU-Initiative opponieren. Angesichts der Vielstufigkeit des Produktionsprozesses wäre eine solch klare Herkunfts-Angabe oft gar nicht möglich und würde gerade auch deutschen Marken Probleme bereiten. Selbstverständlich bleibt es aber jedem Hersteller unbenommen, aus Marketinggründen freiwillig das Produktionsland an der Ware kenntlich zu machen.


Herstellerkennzeichnung

Schon seit dem Jahr 2004 schreibt das „Gesetz zur Neuordnung der Sicherheit von technischen Arbeitsmitteln und Verbraucherprodukten“ vor, dass Waren eine Herstellerangabe/Importeursadresse tragen müssen, damit die Verbraucher dort ggf. reklamieren können. Der BTE hat deshalb Industrie und Importeure bereits mehrfach öffentlich aufgefordert, diese Vorschrift zu beachten und eine entsprechende Kennzeichnung vorzunehmen.

 

In der Vergangenheit hat ein Landratsamt die Einfuhr von Textilien wegen fehlender Adressangabe an der Ware verboten. Den Schaden hatte zwar in erster Linie der Importeur, nachgelagert aber auch der Handel, für den die Waren letztendlich ja bestimmt waren.

 

Der BTE appelliert deshalb noch einmal ausdrücklich insbesondere an Importeure, ihre Waren im eigenen Interesse mit einer Herstellerangabe bzw. Importeursadresse zu versehen. Dabei reicht eine Angabe einer Internetadresse nicht aus.